Grenzen der Identität

26. Kongress der DGTA, DSGTA, ÖGT 25.5.2005 Lindau

dgta
Grenzen der Identität auf dem Weg zur Autonomie
Um meine eigene Identität zu finden, muss ich mich gegenüber meiner Umwelt abgrenzen.
Ich muss lernen Nein zu sagen, Grenzen zu setzen.
Allerdings kann ich mich nicht ohne meine Umwelt definieren.
Es ist ein Wechselspiel zwischen Gegenabhängigkeit und Unabhängigkeit.
Autonomie ist ein Wachstumsprozess der mehrdeutig und paradox erlebt wird.
Eric Berne versteht darunter die Synthese von:

  • Bewusstheit – sich in der aktuellen Situation selbst wahrzunehmen und zu definieren
  • Spontaneität – skriptfrei zu leben und
  • Intimität – mit sich und anderen offen in Kontakt zu sein.

Die sich daraus ergebenden Grenzen und Chancen dieses zyklischen Entwicklungsprozesses will ich an Hand konkreter Beispiele, von deutschsprachigen Südtirolern und Türken, die in 2. oder 3. Generation in Wien leben, herausarbeiten.
Mögliche Konsequenzen dieser Überlegungen möchte ich mit den TeilnehmerInnen für die Weiterentwicklung der Öffnung und Zusammenarbeit zwischen den TA-Organisationen in Deutschland, der Schweiz und Österreich in Beziehung setzen.

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